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"Ein bisschen Geschichte"

Gegründet wurde der Verein 1901, der 1. Vorsitzende war damals Fritz Schreck, Schriftführer Johann Weiß und Vereinsdiener Adam Glaser. Nach Überlieferungen und Erzählungen hatte der RCV Böhl bereits in der Anfangszeit gute Rennfahrer, die z. T. große Erfolge feiern konnten.

1914 wurde dann - nach Anschaffung von Saalmaschinen - mit dem Saalradsport begonnen, während des 1. Weltkrieges ruhten dann - wie überall - die sportlichen Aktivitäten. Wieder begonnen wurde dann 1919. Bald konnten erste große Erfolge gefeiert werden, 1924 z. B. errrang die 1. Mannschaft im 6er Schulreigenfahren die Gau- und Deutsche Meisterschaft. Auch danach waren die Saalradsportler bei vielen Wettbewerben und Meisterschaften erfolgreich.

Während des 2. Weltkrieges kam abermals die sportlichen Aktivitäten zum Erliegen, durch Gesetz erfolgte 1945 sogar die Auflösung des Vereins, welcher dann 1949 wieder neu gegründet wurde. In diesem Jahr erfolgte auch zum ersten Mal die Austragung des Rundstreckenrennens "Rund um Böhl". Im Saalsport ging es dann auch wieder aufwärts und bekam den neuen Namen Hallenradsport (Kunstradfahren und Radball).

Durch innere Unruhen im Verein folgte Ende der sechziger Jahre ein großes Tief. Doch ab 1970 brachte der damalige 1. Vorsitzende Willi Magin, unterstützt von den Sportkameraden Karl Daum und Rudi Isselhard den Hallenradsport beim RCV wieder zu neuen Erfolgen. Unsere Kunstradfahrer errangen bei den verschiedenen Meisterschaften wieder zahlreiche Medaillen und Titel. Einige Sportler konnten sich auch für das Jugend- und Junioren-Nationalkader des BDR qualifizieren, sowie für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften.

Seit Ende der siebziger Jahre wird als weitere Sportart das Radtouristikfahren betrieben. Unter dem damaligen Fachwart Manfred Jerg erlebte die Gruppe einen starken Auftrieb und unserem Verein traten zahlreiche Mitglieder neu bei, die sich aktiv an den Fahrten beteiligen. Saisonhöhepunkt ist seit 1987 die Trainingswoche in südlichen Gefilden (meist nach Südfrankreich oder in die Toskana).

Seit 1980 wird alljährlich an Christi Himmelfahrt die - bei Radsportlern bestens bekannte und beliebte - Radtouristikfahrt "Durch Täler und Höhen" durchgeführt. Je nach Wetter sind hier meist einige hundert Radsportler mit dabei.

Seit 1988 wurde wieder ein Radrennen in Böhl veranstaltet, und zwar zum Abschluss der Böhler Kerwe (am Kerwedienstag). Dort geht es "Rund um den Wasserturm". Radrennfahrer aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland streiten sich in den einzelnen Rennen um Punkte für den Sieg und um die bereitgestellten Prämien.Der Hauptinitiator und Ideengeber war Manfred Jerg, und durch Gewinnung von einigen Hauptsponsoren hat das Radrennen heute noch Bestand.

1999 machten die Kunstradfahrer wieder auf sich aufmerksam, als die Gebr. Florian + Felix Blümmel Deutscher Schülermeister wurden. In den darauf folgenden Jahren qualifizierten sich gleich mehrere Sportler des RCV Böhl für die deutschen Meisterschaften und belegten dabei einige „Top Ten“ Platzierungen. Herausragend dabei waren abermals die Gebr. Blümmel, die 2003 Deutscher- und Europameister der Jugend wurden. Diese Erfolge sind auch auf die hervorragende Jugendarbeit von Monika + Gerd Blümmel im RCV Böhl zurück zu führen. Durch sie ist die Sportlerzahl der Kunstradabteilung enorm angestiegen und der Verein ist im Jahre 2005 in allen Altersklassen und Disziplinen ganz vorne vertreten.

Die in 2006 beschlossene Verschmelzung mit dem Radsportclub Diamant 1925 Iggelheim  wurde am 21.12.2006 im Vereinsregister eingetragen. 

Der neue Vereinsname lautet nun Radfahrer-Club „Vorwärts Böhl-Iggelheim“